Wwoof Neuseeland
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Wwoof Neuseeland

Wer Neuseeland besser kennen lernen will und das Leben in neuseeländischen Familien miterleben möchte, dem sei das „wwoofen“ (Willing Workers On Organic Farms) ans Herz gelegt. Über die WWOOF-Organisation werden freiwillige Helfer an ökologische Bauernhöfe vermittelt. Bezahlt werden die Helfer mit Unterkunft und Verpflegung – eine ideale Form also um Neuseeland abseits der Touristenstrecken kennen zu lernen und gleichzeitig die eigene Reisekasse zu schonen, wenn man sie schon nicht aufbessern kann.

Mitglied der Organisation kann man werden, indem man sich in der örtlichen Geschäftsstelle meldet und ein Buch mit Adressen der teilnehmenden Farmen und Familien kauft (ca. 40$) oder, indem man sich online anmeldet.

Hat man sich angemeldet, erhält man, wie erwähnt, ein Buch mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen teilnehmender Farmen und Familien die Wwoofing-Stellen anbieten, auch eine kurze Beschreibung des angebotenen Arbeitsplatzes lässt sich hier finden. Selbst für kleinere Gruppen kann man mit etwas Glück einen Platz finden. Allerdings sollte man immer einige Zeit – am besten ein oder zwei Monate zuvor – beginnen sich um einen Platz zu kümmern, andernfalls kann es leicht passieren, dass alle Plätze vergeben sind – besonders in der Hauptsaison kann es hier Schwierigkeiten geben, denn der Mitgliedsbeitrag garantiert keine Stelle. Ein anderes Problem kann sich stellen, wenn man zur falschen Zeit nach einem Platz sucht, denn auf vielen Farmen werden nur zur Erntezeit Wwoofer beschäftigt.

Zum Schluss noch eine Warnung, denn so schön die Erlebnisse und Erfahrungen die sich beim wwoofen sammeln lassen sein können, es gibt auch schwarze Schafe unter den Hosts (wie auch unter den Wwoofern!).

Daher sollte man sich am besten vor Antritt der Stelle über den Host informieren – leider ist eine Internetseite, auf der man Erfahrungsberichte lesen kann, erst im Aufbau, deshalb sollte man sich immer bewusst darüber sein, dass man gehen kann wann immer man möchte; es besteht kein Vertrag und keine Verpflichtung eine bestimmte Zeit bleiben zu müssen: das System beruht ganz auf Freiwilligkeit. Grundsätzlich ist es immer besser zu zweit eine Stelle zu suchen (besonders wenn man keine Informationen über den Host finden kann), nicht nur der Sicherheit wegen, sondern weil es einfach mehr Spaß macht.

Alles in allem aber ist das Wwoofen eine hervorragende Möglichkeit die touristischen Routen zu verlassen, das Leben hinter den Attraktionen am eigenen Leib erfahren zu können und schöne, neue Bekanntschaften zu schließen.